Sport in der Krebsnachsorge

Freude und Wohlbefinden durch Bewegung

Eine aktuelle Zielgruppe im „Sport in der Krebsnachsorge“ sind vorwiegend Frauen nach Brustkrebs für die ein zielgruppengerechtes Angebot gestaltet wird.

Orientiert an der besonderen Lebenssituation Krebsbetroffener betreut eine qualifizierte und nach dem „Kölner Konsens“ ausgebildete Übungsleiterin die Vermittlung und Umsetzung von Übungs- und Spielangeboten unter Berücksichtigung der ganzheitlichen Gesundheitsförderung.

Eine regelmäßige körperliche Betätigung in Form von spezieller Gymnastik, Spielen und Ausdauerformen, Tänzen und Entspannungsübungen wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv aus. Zahlreiche brustoperierte Frauen haben erhebliche Bewegungseinschränkungen im Schulter-Arm-Bereich, so dass viele alltägliche Verrichtungen zum Problem werden.

Die Sportgruppe bietet Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, die Möglichkeit, operationsbedingte Bewegungseinschränkungen zu vermindern und ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern und somit das Vertrauen in den eigenen Körper wieder zu gewinnen.

Im Umgang mit anderen Betroffenen haben sie die Chance, neuen Lebensmut zu schöpfen und die eigene Krankheit besser zu bewältigen. Freude und Wohlbefinden stehen beim gemeinsamen Üben in der Gruppe im Vordergrund. Die Ziele einer solchen Gruppe liegen sowohl im sportlichen als auch im zwischenmenschlichen Bereich gemäß dem Leitprinzip „Sport als Lebenshilfe“.

Teilnahmevoraussetzung für die Krebsnachsorge-Sportgruppe ist die Einwilligung des behandelnden Arztes.